Dùn Èideann oder auch Festung am Hügelhang...(Teil 2)

Am nächsten Tag sind wir dann natürlich früh wieder los und haben die ein oder andere Ecke dieser schönen Stadt etwas genauer unter die Lupe genommen. Und was ich hier gleich erwähnen darf......gutes Schuhwerk ist für einen Besuch in Edinburgh ein MUSS ! Es gibt so unglaublich viel zu sehen und erkunden, so daß man schon auf einige Kilometer täglich zurückblicken kann.

 

Wir jedenfalls sind fleissig umherspaziert.......wie z.B. auf der Royal Mile, die vom Edinburgh Castle bis zum Holyroodhouse Palace (dem schottischen Wohnsitz der britischen Königin) führt und mit ihrem mittelalterlichen Ambiente sowie unzähligen Souvenirshops und Pubs zu den Hauptattraktionen der Altstadt gehört.

Beim Blick in die Shops könnte man fast meinen die halbe Stadt besteht nur aus Karomustern und was die unglaublich vielen Pubs betrifft......so kommt man da natürlich unweigerlich auf den Gedanken, daß die Trinkfestigkeit der Schotten nicht die Schlechteste sein muss.....grins

 

Unter anderem schlenderten wir auch über den Grassmarket, oder durch den Princes Street Gardens der einen guten Blick auf die Festung am Hügelhang bietet, ebenso über die Princes Street (Shoppingmeile) oder auch hoch auf den Calton Hill wo verschiedene Denkmäler stehen und wohl der beliebteste Ausblick auf die Stadt zu finden ist. Der Besuch der Ausstellung "Camera Obscura" stand ebenso auf dem Plan.

 

Dazwischen kehrten wir selbstverständlich auch hin und wieder mal in ein nettes Café oder Pub ein, das viele Rumlaufen musste ja belohnt werden.....und ausserdem brauchten die Füsschen mal `ne Pause.....;-)

 

 

 die Touristen wollen unterhalten werden....

 

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 am Scott Monument

 

Und wer zum ersten Mal nach Edinburgh reist, dem sticht sicherlich eine Farbe ins Auge.....nämlich braun-grau oder grau-braun....wie auch immer....

Es macht den Eindruck als wäre die ganze Altstadt aus Sandstein gebaut, denn wo man auch hinsieht, überall dominieren die verschiedensten Brauntöne, mal mit Gelbstich, mal mit Graustich.......hat vermutlich auch mit der jeweiligen Sonneneinstrahlung zu tun. Aber andererseits ist Grossbritannien ja bekannt dafür, daß sich alte Gemäuer gerne in diesen Farben und speziell in Sandstein zeigen.

 

Weiterhin findet man in der Altstadt natürlich jede Menge kleine, verwunschene Gassen und Nischen und manchmal tönt auch etwas Dudelsackmusik durch die Strassen, denn die Edinburgher haben da schon so manchen Schotten, ausstaffiert mit Kilt und Dudelsack, in den Strassen platziert. Die Touristen wollen ja unterhalten werden......zwinker.

 

Jedenfalls bietet die Altstadt mit ihrem historischen Flair wieder genug Möglichkeiten um sich gedanklich ein paar Jahrhunderte zurückzuversetzen und sich schmucke Ritter, heldenhafte Schotten in karierten Röcken oder auch gewiefte Gauner in dunklen Gassen vorzustellen. Oder vielleicht auch wie sich Schotten und Engländer mal wieder gegenseitig eins über die Mütze ziehen.......

Funktioniert natürlich nur, wenn man sich die Unmengen von Touristen wegdenkt.

 

 

 

 Blick auf Princes Garden und Edinburgh Castle auf dem Hügel dahinter

 

 

 in der Royal Mile

 

 Edinburgh Castle

 

 Royal Mile

 

 

 am Grassmarket

 

 

 

 

Für viele allerdings ist Edinburgh mehr die Stadt von Sherlock Holmes oder vor allem auch von Harry Potter, denn J.K.Rowling hat ja ihre Bücher in dieser Stadt geschrieben und sich also vom Edinburgher Ambiente zu ihren Geschichten inspirieren lassen. Sei es auf dem Friedhof Greyfriars, wo ein Grabstein von McGonagall sowie von Tom Riddle steht (allerdings mit etwas abgeänderter Schreibweise) oder die Privatschule George-Heriot-School, die ebenso in 4 Häuser bzw. Türme aufgeteilt ist wie Hogwarts. Allerdings ist diese Schule nicht zu besichtigen.......denn sie ist mit hohem Zaun und Kameras versehen und somit gut abgeschottet. Wir konnten nur mal unsere Nasen durch die Zaunlatten recken und einen kleinen Blick riskieren.

 

Übrigens gibt es eine nette Geschichte zum Friedhof Greyfriars........dort hat 18hundertirgendwas ein Hund namens Bobby 14 Jahre lang das Grab seines Herrchen gehütet. Und als er mit 16 Jahren starb hat man ihn wohl heimlich (Tiere sind dort ja nicht erlaubt) auf diesem Friedhof begraben. Ein Bildhauer hat dann kurz darauf eine lebensgroße Statue von Bobby angefertigt, die seitdem gegenüber vom Friedhof steht und natürlich eine Touristenattraktion geworden ist (wir konnten sie nicht bewundern, da sie sich wohl gerade beim Restaurieren befand).

 

 

 auf dem Friedhof Greyfriars

 

 

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 im Princes Garden (leider bei leichtem Regen)

 

 Blick auf die Burg

 

 

 von der Dachterrasse der Ausstellung "Camera Obscura" hat man einen herrlichen Blick...

 

 

 

 

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