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Montag, 11. Dezember 2017 - 15:00 Uhr

Montag Morgen.........

 

.......und plötzlich war der Winter da !

 

Ich muß euch unbedingt schnell unseren Schnee zeigen (bevor er wieder weggespült wird in den nächsten Tagen wenn das Regenwetter kommt) auch wenn es nur so ca. 10 cm sind.  Aber immerhin.......zumindest heute können wir uns über den Schnee freuen und bekanntlich machen ja auch schon Kleinigkeiten glücklich !

 

Wünsch euch eine schöne Adventswoche !

 

ja gut.....ich hätt vielleicht warten sollen bis es heller ist.....

 

....ich hoffe, ihr könnt trotzdem was vom Schnee erkennen

 


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Sonntag, 3. Dezember 2017 - 15:25 Uhr

Arctic Summer Feeling.......( Teil 11 )......

 

......oder  "Endspurt auf Spitzbergen"

 

Nun kommen wir also zum letzten Tag unseres Sommerurlaubes und ich bin auch irgendwie ganz froh wenn ich nun - so kurz vor der Bescherung - endlich fertig werde von unserer Reise zu berichten (auch wenn bei dieser Gelegenheit immer wieder ganz tolle Momente unserer Tour vor meinen Augen auftauchen und mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern).

 

Also........

Da mussten wir nun schweren Herzens am Vormittag die MS FRAM verlassen und wurden mit einem Taxi zum Hotel kutschiert. Das mit dem Einchecken konnten wir gleich mal vergessen.......das Computersystem des Hotels wollte an diesem Morgen irgendwie nicht so recht arbeiten und so durften wir direkt in unser Zimmer gehen. Und auch wenn das Hotel nicht gerade das Beste ist was Longyearbyen zu bieten hat, so war es doch schön nach der Enge der Schiffskabine mal wieder ein groooßes Zimmer zur Verfügung zu haben.

 

 

Das Hotel, Mary Ann's Polarrigg, zeigt sich übrigens eher so im rustikalen Stil........wenn man hinkommt so denkt man erstmal nur an einen Bretterverschlag, doch innen ist es ganz gemütlich. Die Gebäude waren früher die Unterkünfte der Minenarbeiter und irgendwann hat diese Mary Ann sich wohl gedacht, sie könnte diese Baracken kaufen und zu einem Hotel umfunktionieren.

Also für einen kurzen Aufenthalt ist das Hotel vollkommen in Ordnung.

 

 der Gute steht das ganze Jahr über vor dem Hotel und guckt zu den alten Minen hoch.....

 

Wir haben dann eigentlich nur schnell unser Gepäck im Zimmer abgestellt und sind sogleich zu einer Erkundungstour aufgebrochen. Und Longyearbyen ist ja nun auch nicht gerade besonders groß sondern eher überschaubar, so daß man also nicht gerade viel Zeit benötigt um den Ort von vorne bis hinten zu durchqueren. Ausserdem kann man sich ausserhalb der Stadt sowieso nicht ohne Waffe aufhalten.......und da wir unsere SigSauer ausnahmsweise mal zu Hause gelassen hatten (haha) und auch nicht extra einen bewaffneten Guide engagieren wollten......blieben wir also schön brav innerhalb der vorgegebenen Grenzen.

 

Noch schnell ein paar Infos zu diesem Ort........die Stadt wurde 1906 von einem Herrn Longyear als Bergbausiedlung gegründet, wobei heutzutage aber nur noch ein oder zwei Minen in Betrieb sind, die den Ort mit Steinkohle versorgen.

Ansonsten lebt Longyearbyen vom Tourismus und der Forschung. Es gibt natürlich auch hier das ein oder andere Museum, eine Universität, einige Souvenirshops für die vielen Touristen und sogar ein Mini-Krankenhaus.

Optisch gesehen wirkt die Stadt, und natürlich auch die Gegend drumherum, einfach nur grau und braun und ich muß die Leute, die hier leben schon etwas bewundern. So ganz ohne Grün.........es wirkt bisschen trostlos.......das wär auf Dauer wohl nichts für mich. Vielleicht mal für eine gewisse Zeit um das Leben im hohen Norden auszuprobieren......aber ich denke nicht, daß ich es dort ewig aushalten könnte. Ich muß auch sagen, als wir von Svalbard nach Oslo zurückflogen und dann die Natur rund um Oslo sahen.......da wurde einem erst so richtig bewusst, wie herrlich doch so ein grünes Grün sein kann  ;-)

Übrigens......auf Svalbard stirbt man nicht ! Und man wird dort auch nicht geboren !  (aber ganz klar, daß es zu Ausnahmen und unerwarteten Überraschungen kommen kann !).

Das mit dem Sterben kommt daher, daß hier Permafrost herrscht und man schlicht und einfach keine Gräber anlegen kann. Es gibt einen uralten Friedhof mit 30-40 Gräbern........aber seit 1938 ist hier keiner mehr beerdigt worden. So sollte also der Svalbarder seinen Lebensabend auf dem Festland verbringen, wo dann auch die bessere Pflege- und Altersversorgung gewährleistet ist. Ebenso läuft es mit Geburten ab, eine Schwangere sollte einige Wochen vor Termin bereits zum Festland fliegen, denn im Mini-Krankenhaus von Longyearbyen gibt es keine Entbindungsstation.

 

Ein weiterer Unterschied zu südlicher gelegenen Städten ist auch, daß man hier mehr Schneemobile als Autos antrifft. Wenn man durch die Stadt spaziert entdeckt man wirklich jede Menge dieser Flitzer (und irgendwann muß Mamsen auch unbedingt mal mit so einem Teil durch den Schnee brettern....) und als Einwohner von Longyearbyen hat man also ein Schneemobil anstelle eines BMW's vor der Haustür stehen.

 

So........ich war bei der Erkundungstour hängengeblieben.......also wir mussten natürlich erstmal in ein Café um den Koffeinpegel auf vernünftigem Niveau zu halten und wanderten dann anschließend von einem Ende des Ortes zum Nächsten und verschafften uns so einen kleinen Überblick. Im klitzekleinen Zentrum der Stadt war mittlerweile auch touristenmässig ganz schön was los, da nämlich noch zwei weitere Kreuzfahrtschiffe zu Besuch waren. Und wenn dann gleich mal ein paar tausend Touristen losgelassen werden.......naja, ihr könnt's Euch sicherlich denken, daß der Ort dann schnell "überfüllt" war.

Wir haben es natürlich den anderen Urlaubern nachgemacht und auch fleissig die Souvenirläden besucht, wo sich unser Flori dann kaum von den chicen Pelzmützen trennen konnte, die wohl der Inbegriff eines spitzbergischen Souvenirs sein sollen.....

Irgendwann sind wir dann in ein sehr uriges Restaurant eingekehrt und haben ganz lecker gegessen.

 

Für den Abend hatten wir bereits im voraus einen Ausflug gebucht und da wir uns aufgrund dessen eh noch mit wärmeren Klamotten bekleiden mussten und zum anderen Lust auf ein kleines Päuschen hatten........so ging es also erstmal zurück ins Hotelzimmer.

 

          

 überschaubares Zentrum

 

 

                                    

 Flori hatte seinen Spaß im Souvenirshop....  ;-)

 

 

 

 

 

 Erinnerungen an frühere Zeiten.....

 

 

 und rund um den Ort nur Berge.....

 

         

 alte Mineneingänge an den Berghängen

 

 der alte und einzigste Friedhof.....

 

         

Florian guckte natürlich wieder in die Hinterhöfe und war mehr an Schrott und Gerümpel interessiert....

 

          

 vor den Wohnhäusern findet man anstatt Fahrräder eher Schneemobilanhänger und Skiausrüstungen.....

 

 und überall Schneemobile.....

 

 Schneemobilparkplatz in einem Wohngebiet

 

Gegen 18 Uhr wurden wir dann an unserem Hotel abgeholt und zum Hafen gebracht, wo bereits ein Ausflugsboot auf uns wartete. Denn wenn man schon mal auf Svalbard ist, will man ja doch ein klein wenig mehr sehen als nur die Stadt und den Flughafen und so freuten wir uns nun auf einen Ausflug zu den vielen Gletschern dieser Inselgruppe.

 

 damit ging's am Abend zur Gletscherbesichtigung

 

          

 und trotz tief hängender Wolken war die Landschaft faszinierend

 

 wir kamen den Gletschern immer näher...

 

          

 

 

 Wahlenberg-Gletscher

 

 

 hier bricht gerade ein kleines Stück ab.....

 

 

 

Die beiden Guides gaben uns auch noch den Tipp fleissig nach Walen Ausschau zu halten......allerdings war dies vergeblich, an diesem Abend schienen die alle schon zu schlafen. Es war jedoch total interessant mit dem Boot über die Fjorde zu düsen und die karge Landschaft dabei in den verschiedensten Lichtstimmungen zu bewundern !

Und irgendwann kamen wir dem ersten Gletscher schon ziemlich nah und so wagten wir uns natürlich auch mal aus dem Inneren des Bootes raus. Und ich kann Euch sagen, in Gletschernähe ist es gleich um einiges kühler ! Nur gut, daß wir uns vorher bereits bestens mit viel Wolle ausstaffiert haben und sogar unsere Jungs zogen freiweillig ihre Mützen über die Ohren ;-)

Auch hier auf Svalbard hat uns die Entfernung wieder optisch einen Streich gespielt........wir dachten, wir wären vielleicht so 200-300 Meter von der Gletscherkante entfernt......doch wir wurden eines Besseren belehrt - es waren ca. 2,5 km ! 

Und so fuhren wir weiter von einem Gletscher zum nächsten und immer wieder war es faszinierend diese Naturgewalten zu sehen. Ab und zu hatten wir sogar das Glück, den Abbruch eines Eisbrockens zu sehen. Was dann auch gleich zu hören war, denn dies verursachte in der Stille der Natur doch einen ganz schönen Lärm.

 

Hungern musste man übrigens auch nicht auf dem Boot........Kaffee, Tee, Softdrinks und auch Sekt wurde uns serviert und zu Essen gab es eine Art Gulaschsuppe und als Nachspeise lecker Schokoladekuchen. So löffelten wir also draußen die leckere heiße Suppe mit Blick auf den imposanten Gletscher und genossen dabei die Ruhe die um uns herrschte. Wenn der Schiffsmotor aus war, so hörte man wirklich nur noch das Knirschen des Eises.........na ja, vielleicht auch den ein oder anderen beim Schlürfen seines Süppchens.....grins.

 

Später, auf dem Rückweg nach Longyearbyen, zeigten uns die Guides noch eine Stelle wo Dickschnabellummen wohnten. Nämlich in einer senkrecht in den Himmel ragenden Felswand. Diese Vögel lieben es anscheinend auf so schmalen Felskanten zu nisten und ich finde es absolut bewundernswert. Ich würde ja nicht gerne am Abgrund wohnen und andauernd Angst haben müssen, daß mir die Eier oder die Vogelbabies aus dem Wohnzimmer purzeln. Die Guides meinten zwar, daß die Eier der Lummen birnenförmig wären und daher nicht so leicht wegkullern......aber trotzdem.....für mich bemerkenswert nah an der Kante.

 

 

 Dickschnabellummen wohnen gerne am Abgrund

 

Irgendwann ging dann auch dieser schöne Ausflug zu Ende und nach Rückkehr in die Stadt wanderten wir mit vielen tollen Eindrücken in unser Hotel.

 

Am nächsten Tag hieß es dann endgültig Abschied nehmen von Svalbard. Gegen Mittag brachen wir zum Flughafen auf, es ging wieder nach Hause und unsere zweiwöchige Urlaubsreise war nun endgültig vorbei. Aber.........wir hatten jede Menge Erinnerungen an tolle Augenblicke und unvergessliche Erlebnisse im Gepäck !

 

 

So ihr Lieben, nun habe ich auch das letzte Kapitel aus dem Schmöker "Pabstens Sommerreise 2017" zu Ende gebracht.........und kann also mit diesem Thema endlich abschließen. Sogar mit den tausenden von Fotos bin ich durch und die Fotobücher sind mittlerweile bestellt. Da kann ich mich also nun ruhigen Gewissens gleich dem nächsten Projekt widmen........was auch immer das werden mag. Vermutlich mich auf Weihnachten vorbereiten !

 

Wünsch Euch allen eine wunderschöne Adventszeit !


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Freitag, 17. November 2017 - 09:00 Uhr

Arctic Summer Feeling.......( Teil 10 ).....

 

........oder   "wir nähern uns dem Nordpol"

 

Nun ja, Nordpol ist natürlich etwas übertrieben........doch so weit im Norden waren wir ja bisher noch nie. Und die MS FRAM schipperte gerade zielstrebig auf die Inselgruppe Svalbard (auf Deutsch: Spitzbergen) zu, welche ja immerhin zwischen dem 74. und dem 81. Grad nördlicher Breite angesiedelt ist. Und für unsereiner ist das schon sehr weit oben ! (dagegen liegt das Südkap von Grönland ja fast schon im Tropischen....grins)

 

Doch nun hatten wir also die letzten beiden Tage der Kreuzfahrt vor uns und da die Strecke zwischen Jan-Mayen und Svalbard ja auch nicht gerade kurz ist, kamen wir so nun nochmals in den Genuß eines Seetages. Und zwar einem ziemlich relaxten Seetag !

Wir haben nicht wirklich was Besonderes gemacht.......einfach nur den faulen Tag genossen, das einzig Lehrreiche dürfte der Besuch im "Labor" gewesen sein. Ihr dürft Euch da nun natürlich kein richtiges Labor vorstellen.......aber das Team baut gerne, wenn Zeit ist, einige Mikroskope auf und so können die Passagiere all die vielen kleinen Lebewesen im Meer mal durch dieses Gerät bewundern. Und ich muß sagen, es ist schon interessant so ein Tierchen, welches man mit blossem Auge kaum erkennen kann, dann in Groß zu sehen. Außerdem erklärt die Biologin immer viel und weiß Interessantes zu berichten.

 

Im Laufe des Nachmittages kam wieder Wellengang auf, doch diesmal war Mamsen etwas schlauer, hörte auf die Durchsagen bzw. die guten Ratschläge und verteilte rechtzeitig Ingwerkapseln und Armbänder gegen Seekrankheit. Und schon machte uns der Tanz auf den 4-5 Meter hohen Wellen auch nichts aus.

Nur die für den Abend eigentlich geplante Crewshow musste ausfallen........denn bei dem Seegang wären die Auftritte etwas zu riskant gewesen.

 

 

 

 

am letzten Tag........Svalbard taucht auf

 

Dann kam auch schon der letzte Tag auf dem Schiff, sogar mit viel Sonnenschein und einigermaßen ruhiger See, so daß Kapitän Ole wohl gleich mal etwas heftiger das "Gaspedal drückte".........denn plötzlich hatten wir viel früher als geplant die Kulisse von Spitzbergen vor uns.

Ganz klar, daß wieder alle Touristen mit ihren Kameras an der Reling hingen.....

 

 

 

 

 

 

Und das flotte Tempo von Ole bescherte allen Passagieren einen zusätzlichen Ausflug !   Freu.....

Das Expeditionsteam nutze diese zusätzlichen Stunden die nun zur Verfügung waren spontan für einen extra Landang und war sogleich mit der Organisation beschäftigt.

Am sog. Alkhornet durften wir an Land gehen um uns etwas in der Natur von Svalbard umzusehen. Die Betonung liegt auf "etwas".......denn auf Svalbard wohnen ja bekanntlich Eisbären und so darf man hier nur in bewaffneter Begleitung und eben nur in vorgegebenen Gebieten losziehen.

Doch diese Einschränkung störte uns nicht wirklich.......wir freuten uns einfach nur auf einen extra Besuch in der Natur Svalbards.

So ging es also ein letztes Mal runter in die Stiefelkammer um das passende Schuhwerk zu finden und die Crew war bereits fleissig am Tendern um Vorbereitungen an Land zu treffen (also das Gebiet zu markieren welches betreten werden darf und die Wachposten samt Flinte aufzustellen).

Und schon bald konnte man dann an Land wieder überall rote Gestalten rumwuseln sehen (also diese Hurtigrutenjacken sind allein deswegen schon praktisch weil man damit leichter den Überblick über die Passagiere hat.....zwinker......einfach nur den roten Punkten folgen).

 

am "Alkhornet" durften wir nochmals an Land gehen....

 

die FRAM ankerte in der Bucht.....

 

...und schon ging's los mit Tendern

 

 

Wir wanderten auch fleissig umher und bewunderten die karge Landschaft. Natürlich wächst auch hier kaum Grünzeug........es wirkt eigentlich fast noch karger als Jan-Mayen. Doch immerhin, ein paar Flechten und klitzekleine Blümchen konnte Mamsen schon ausfindig machen.

 

 

 

 

 

         

 

 

 

meine Männer im Gespräch mit Expeditionsleiter Jim

 

auch die gegenüberliegenden Inseln boten einen schönen Anblick

 

 

 

 

Schließlich und endlich mussten wir aber auch hier wieder den Rückzug antreten und die MS FRAM nahm Kurs auf die letzte Station, Longyearbyen.

Auf dem Weg dorthin schipperten wir noch an der herrlichen Kulisse von Svalbard vorbei und konnten so den ein oder anderen Gletscher in der Ferne ausmachen. Am Abend fand dann noch die Crewshow statt, so daß also auf den letzten Metern vor dem Ziel noch angenehme Unterhaltung herrschte.

 

immer wieder herrliche Kulissen

 

 

 

         

 

 

Verabschiedung von Kapitän und Mannschaft sowie Versteigerung von Flaggen und Karten

 

         

 
 

 

die Crew erfreute uns mit Tanzeinlagen und Gesang  (und manche haben wirklich fantastische Stimmen)

 

In Longyearbyen war dann Endstation dieser Tour und die meisten Passagiere mussten bereits in den sehr frühen Morgenstunden zum Flughafen aufbrechen um ihre Flüge zu erreichen. Nur eine Handvoll Passagiere (auch wir) durften bis zum Morgen durchschlafen und verließen das Schiff erst nach dem Frühstück.

Das waren dann die Leute, die noch einen oder mehrere Tage in dieser Stadt bleiben wollten. Wir hatten ja auch noch einen extra Tag hier geplant mit den Gedanken "wenn man schon mal hier ist" .......und......"wer weiß ob man je wieder herkommt"........so brachen wir also mit unserem Gepäck und vor allem bißchen Wehmut auf um an Land zu gehen. Nach knapp zwei Wochen an Bord fiel es schon etwas schwer die Schiffsplanken zu verlassen......

 

So, aber von unserem letzten Tag dann in Longyearbyen erzähle ich beim nächsten Mal !

 


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Sonntag, 12. November 2017 - 18:00 Uhr

Novembersonne.......

 

Also heute machen wir mal kurz Pause von all den vielen Sommerurlaubsberichten und ihr dürft dafür mit uns durch den Wald stapfen. Hat auch was, oder ?

 

Und da die Sonne sich heute zum Sonntag extra viel Mühe gab kam bei uns die Idee auf mal wieder in die Natur zu ziehen, die einen mit Angelruten, die anderen mit Proviant und Kamera ausgestattet.......zwinker.

 

 

Felix (er hatte ein freies Wochenende und wird momentan gerade vom weltbesten Schüler-Shuttleservice zu seinem Dampfer zurückgefahren) und Florian wussten von einem schönen Plätzchen wo man nicht nur Angeln sondern auch Wellen gucken kann. Also haben wir kurzerhand Proviant in den Rucksack gepackt und sind losmarschiert. Nur, daß der Weg den die Beiden wählten nicht unbedingt Mamsentauglich war...........ich hätt ja schon fast ein Buschmesser benötigen können........daher hab ich auf dem Rückweg dann auf einen vernünftigeren Pfad bestanden.

 

So, doch nun dürft ihr gucken.  Wünsche Euch allen einen guten Start in die Woche !

 

heute morgen waren es noch -4 Grad

 

hier der vernünftige Waldweg

 

 

und bei so kleinen Naturwundern wie Flechten, kann Mamsen einfach nicht vorbeigehen....

 

 

 

Grillpause....

 

 


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Montag, 6. November 2017 - 09:00 Uhr

Arcitc Summer Feeling.......( Teil 9.2 ).....

 

.....oder  "wohin mit all dem Fisch?"

 

 

Ihr erinnert Euch......wir waren gerade auf der Insel Jan-Mayen, haben den Vormittag an Land verbracht und für den Nachmittag war nun ein Highlight für unsere Jungs geplant !

 

Nach dem Mittagessen ging es also endlich los !  Felix und Florian freuten sich riesig auf den Ausflug !  Wir Vier und zwei Franzosen wurden auf zwei Boote verteilt. Felix und die beiden Franzosen starteten mit dem 1. Techn. Offizier, während Florian, Micha und ich mit Maja, der 1. Naut. Offizierin, ins Boot stiegen. Ja und ab da schwebten unsere Jungs wohl im siebten Angelhimmel !

 

 die Boote wurden zu Wasser gelassen....

 

 .....und schon ging's los

 

 Anfangs hatte auch Micha noch Gelgenheit zum Angeln, während Mamsen ganz

gemütlich ihre Beinchen hochlegte......

 

 ......und die herrlichen Farben der Insel bewunderte

 

 

 

Und wir durften feststellen, wer Fisch haben will der sollte nach Jan Mayen reisen ! Dort gibt's Fisch ohne Ende ! Man könnte fast schon sagen, daß die Dorsche im Minutentakt angebissen haben und mein Weltbester kam hier ganz schön ins Schwitzen. Er durfte nämlich all diese Fische vom Haken nehmen und ihnen den Garaus machen und war nach einer kurzen Weile bereits durchgeschwitzt. Er selbst kam kaum noch zum Angeln, da Flori und Maja ständig einen Dorsch an der Angel hatten.

Ich selbst hab natürlich nicht geangelt.......war aber gut damit beschäftigt die fleissigen Angler nebst Fisch mit der Kamera bildlich festzuhalten. Ausserdem kamen immer öfters Sonnenstrahlen durch die Wolken und die Landschaft von Jan-Mayen wirkte mit all ihren Strukturen und Farben gleich noch faszinierender als vorher. Da konnte ich den Auslöser kaum ruhig halten.....zwinker.

Übrigens !  Die Spitze vom Beerenberg hatte sich doch tatsächlich auch noch kurz aus ihrem Versteck gewagt und man konnte einen Blick auf den kompletten Vulkan werfen !  Welch ein herrlicher Tag !

 

 die Spitze des Beerenberg zeigte sich zwischendurch mal kurz

 

Soll ich evtl. noch was zu diesem Vulkan erzählen und Euch noch mehr langweilen ?  hehe

Aber ich fasse mich kurz: Der Beerenberg ist 2277m hoch und wie schon erwähnt Norwegens einzigster Vulkan, aber auch der nördlichste (über dem Meeresspiegel) gelegene aktive Vulkan der Welt.

Der letzte etwas größere Ausbruch war im Jahre 1970 und ein etwas kleinerer im Jahre 1985. Beide Male kam aber niemand zu Schaden.

Eine Besteigung des Beerenberges kommt nicht allzu oft vor, eben wegen den erwähnten, oft schlechten Wetterverhältnissen rund um die Insel. Und wenn die Gelegenheit dazu doch kommt und man die 2277m (man bedenke - hier von Meereshöhe aus !) erklimmen kann, so muß man dies ohne Unterbrechung tun. Denn Hütten zum Übernachten gibt's nicht, Zelte mitschleppen ist auch nicht gerade günstig, denn die Schönwetterphasen halten oft nur kurz an und man muß evtl. "schnell" wieder runter. So eine Beerenberg-Ersteigung dauert also ungefähr 16-17 Stunden......und wäre Mamsen dabei, sicherlich das Doppelte !! (sofern sie nicht unterwegs schon aufgrund extremer "nach-Luft-schnapp-Aktionen" kollabiert wäre.....).

Bevor hier aber nun einer von Euch in Bewunderung ausbricht von wegen "WOW - was die alles weiß".....grins......darf ich dazu sagen, daß ich diese Infos auch nur dem "Häuptling" von Jan-Mayen zu verdanken habe.....zwinker.

 

 

 strahlender Felix

 

 und schon wieder hingen zwei Dorsche am Haken

 

 strahlender Flori

 

 und so langsam wurde es eng im Boot

 

 an der FRAM wurde das Boot samt Fischen wieder hochgezogen

 

Doch zurück zur Angelei.........nachdem also die Boote bald voll mit Fischen waren und man schon gar nicht mehr wusste wohin damit bzw. wohin mit unseren Füssen und auch der Weltbeste mittlerweile keine Lust mehr hatte noch mehr Fische zu killen, steuerten die beiden Offiziere wieder die MS FRAM an.

Und an Bord wurde von der Mannschaft dann beschlossen, daß die Leute auf der Insel auch was davon haben sollen. So kam die Station also in den Genuß von ca. 350 kg Dorsch......und war den Rest des Tages mit filetieren beschäftigt.

 

Wir hingegen beschäftigten uns nur noch mit Entspannen auf dem Sonnendeck, um dabei auch die Abfahrt und somit die letzten Blicke auf Jan-Mayen genießen zu können. Und wir hatten jede Menge toller Eindrücke dieser kargen, aber auch wunderschönen Insel zu verarbeiten.

 

 die letzten Blicke auf die Insel

 

Zwischendurch hatten die Passagiere noch die Möglichkeit einen, in Einzelteile zerlegten Dorsch zu bewundern. Kristin, die Biologin des Teams, hatte einen unserer Fische mit an Deck genommen und ordentlich zerstückelt. Die Innereien waren zwar nicht gerade lecker anzusehen, aber doch interessant was man so im Mageninhalt vorfinden kann oder wie groß z.B. das Hirn eines Fisches ist........usw.

 

 

 und dann ging es einem der Dorsche an den Kragen.....

 

                                 

 und wohl auch an den Bauch.....

 

       

 das kleine Teilchen links ist übrigens das Hirn eines Dorsches.....wirkt klein im Vergleich zum Auge (rechts)

 

 

Am späteren Nachmittag fuhren wir dann übrigens direkt in eine Nebelbank hinein und uns wurde da nochmal sehr bewusst, wieviel Glück wir doch mit dem Wetter auf Jan Mayen hatten. Und überhaupt.......von Jan Mayen waren wir alle begeistert und diese Insel wird uns sicherlich ewig in Erinnerung bleiben !

 

Übrigens........wenn jemand interessiert ist ein kleines Filmchen über diese Insel zu sehen.......der klickt bitte hier:  Kurzes Video zu Jan Mayen

(dieses Drohnenvideo ist NICHT von mir......man kann es auf der Homepage von Jan Mayen finden).

 

 

 wir fuhren in eine Nebelbank hinein....

 

 

 .....und sahen bald gar nichts mehr

 

 Leb wohl "Jan-Mayen"

 

Bis demnächst.....


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Dienstag, 31. Oktober 2017 - 20:50 Uhr

Arctic Summer Feeling.......( Teil 9.1 )......

 

...... oder   "auch Norwegen hat einen Vulkan"

 

 

 da wo Båtvika steht sind wir an Land gegangen

 

 

Nach dem etwas grauen Wetter vom Vortag waren wir ja ein klein bisschen skeptisch was uns der neue Tag bringen würde. Für heute stand ein Besuch auf der Insel Jan-Mayen auf dem Plan.........und diese Insel - mitten in der rauen Grönlandsee - ist bekannt dafür, daß hier gerne mal der Sturm um die Ecken pfeift und man vor lauter tiefergelegten Wolken auch nicht viel zu sehen bekommt.

Und wenn man hier einen Besuch plant sollte man also auch auf Enttäuschungen vorbereitet sein, denn sind die Wellen zu hoch so ist kein Tendern möglich. Daher waren alle Passagiere auch schon mehr als neugierig, ob es denn nun mit dem geplanten Ausflug klappen würde.

 

Noch vor dem Frühstück mussten wir also unbedingt einen Blick riskieren und sind kurz raus an die Reling.......und wir wurden nicht enttäuscht !  freu....

Die Insel lag zwar noch im Morgengrauen vor uns, doch die See war einigermaßen friedlich und die Spitze des Beerenberg (Norwegen's einzigster Vulkan) zeigte sich noch in eine Wolke gehüllt. Aber wir haben uns sagen lassen, daß er dies gerne einen Großteil des Jahres tut und sein Haupt einfach nicht gerne der Öffentlichkeit präsentiert.

 

 

Wir konnten uns also erstmal beruhigt dem Frühstücksbuffet widmen und mit unserer Vorfreude schmeckte es gleich nochmal so gut. Vorfreude auch deswegen, weil wir nicht nur eine Insel besuchen würden wo man ja sonst vermutlich NIE im Leben hinkommt, sondern unsere Jungs durften sich nach viiieeelen Tagen absoluter Angelabstinenz endlich wieder ihrem heissgeliebten Hobby widmen. Als nämlich bekannt wurde, daß man nach Möglichkeit irgendwann und irgendwo während der Kreuzfahrt mal eine Angeltour anbieten würde, hat Mamsen gleich in weiser Voraussicht die Anmeldeformulare ausgefüllt (schließlich muß man den Nachwuchs ja bei Laune halten.....zwinker). Und heute sollte dieser Ausflug stattfinden !

Da nun wohl ein paar Leute mehr am Angelsport interessiert waren wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen eingeteilt, so daß die einen am Vormittag zum Fischfang aufbrachen und die anderen (nämlich wir) am Nachmittag.

Somit hatten wir also vorher noch Zeit die Insel zu erkunden.

 

mittlerweile lag die MS FRAM in der Bucht Båtvika vor Anker....

 

.....und Mamsen war sogleich begeistert von der kargen, aber faszinierenden Natur

 

der Beerenberg hüllte sich gerade wieder in Wolken ein

 

 

der erste Blick auf die Forschungsstation

 

Zuerst kam allerdings der Stationsleiter von Jan-Mayen auf das Schiff um den Passagieren ein paar Instruktionen mit auf den Weg zu geben wie sie sich auf der Insel zu verhalten haben. Z.B. ja keine Antennen anfassen (und davon stehen dort wirklich sehr viele rum), nicht von den Wegen abkommen....usw.)

Jan-Mayen ist ja eigentlich eine unbewohnte Insel, die aber für die Forschung genutzt wird und daher kann man auch in der dazugehörigen Forschungsstation immer ein paar Leute antreffen. Die Zahl variiert oft zwischen 15-20.......mal sind ein paar Forscher mehr da, mal ein paar weniger.

Auf der Insel können einem also Meteorologen über den Weg laufen, sowie Geologen, Ornithologen, und was weiß ich noch für .....logen, sowie ein paar Leute vom Militär. Und alle betreiben hier fleissig Forschung, doch was die Jan-Mayen-Bewohner selbst von ihrer Forschung halten........kann man auf einem Schild am Haupteingang lesen, ich übersetze mal:

 

Theorie ist, wenn man alles verseht - aber nichts funktioniert.

Praxis ist, wenn alles funktioniert - aber keiner versteht warum.

Hier auf dieser Station vereinen wir Theorie und Praxis,

so daß nichts funktioniert und keiner versteht warum.

 

 

Die komplette Insel steht übrigens unter Naturschutz doch zum Glück für uns hat aber Hurtigruten eine Sondererlaubnis, was uns wiederum nun einen herrlichen Tag bescherte. 

Am Vormittag ließen wir uns also zum Strand rübertendern und spazierten Richtung Forschungsstation.......es ging über schwarzen Lavasand, vorbei an abstrakten Felsformationen, vielen giftgrünen Moosfeldern und unterschiedlichsten Flechten und tatsächlich sogar an einigen hartnäckigen, Wind und Wetter trotzenden Blümchen. Die Sonne kam mittlerweile immer öfter zum Vorschein, Wind ging auch fast keiner und die See vor der Küste schimmerte teilweise spiegelglatt. Welch ein Glück wir doch hatten.....

 

mit dem Tenderboot ging's rüber

 

 

 

 

 

unglaublich, wo sich die Blümchen ihren Platz zum Leben suchen....

 

 

 

auf dem Weg zur Station

 

und schon wieder Touristen......grins

 

In der Station durften wir uns dann etwas umsehen und feststellen, daß es sich die Leute hier gutgehen lassen. Alles Wichtige für die Freizeit ist vorhanden, wie z.B. Billard, Tischtennis, Bar, Fernsehraum, Fitnessraum und sogar ein kleiner Pool mit dem netten Namen "Playa del Alge". Und auch ein winziger Souvenirshop für den Fall, daß doch mal ein paar Touris vorbeikommen und Postkarten oder gar ein T-Shirt wollen (denn wer kann schon sagen, daß er eine Postkarte von Jan-Mayen hat). Und überall findet man Vitrinen mit allerlei antiken Gegenständen die vom früheren Inselleben erzählen.......also fast schon wie im Museum.

 

               

hier die Bar und Aufenthaltsraum

 

Kaffee und Kekse wurden uns auch serviert und nach unserer Besichtigungstour trafen wir vor dem Eingang noch auf den "Häuptling" (er nennt sich selbst so), also den Leiter der Station, und kamen noch ins Gespräch mit ihm. Und neugierig wie wir nun mal sind, haben wir ihm allerhand Fragen gestellt.

 

in der Mitte mit Hut - der Høvding (Häuptling) von Jan-Mayen

 

Anschl. wanderten wir noch bisschen rum und da kam mir dann auch die Dame "schlimmer Finger" entgegen und als ich sie grüsste und meinte, daß es doch ganz schön warm hier auf der Insel sei (ich kam nämlich mit meiner Windjacke mittlerweile schon ins Schwitzen).......da guckte sie mich äusserst kritisch an und meinte "sie können ja doch sprechen".

Nun war ich perplex !  Sie hatte dies mal wieder in einem Ton erwähnt der jedem General Ehre gemacht hätte und ich war so überrascht über diese Aussage, daß ich momentan gar nicht wusste was ich sagen sollte und auch gleich krampfhaft nach einem Grund gesucht habe der ihr mürrisches Verhalten ausgelöst haben könnte (obwohl ich mir eigentlich keiner Schuld bewusst war).

Ich habe mich zwar wirklich nie großartig mit ihr unterhalten (eben wegen ihres "netten" Tonfalles), aber immerhin fleissig gegrüsst und mich freundlicherweise sogar mal nach dem Befinden ihres lädierten Daumen erkundigt.

Jedenfalls kam nun gleich noch eine Bemerkung hinterher......sie meinte nämlich auch noch, daß man von meinen Kindern auch keinen Ton hören würde und mein Mann wohl überhaupt nichts zu sagen hätte. Wie auch immer sie das nun gemeint hat..........

Ich bin nun einfach mal nicht auf ihre seltsamen Bemerkungen eingegangen und hab mich schnell nach ihrem Befinden erkundigt. Da wurde ihr Ton gleich etwas freundlicher.......

Ich vermute einfach mal stark, daß die Gute nur einsam ist und gerne jemanden zum Plaudern gehabt hätte. Denn wenn man sie während der Reise so beobachtet hat konnte man feststellen, daß sie gerne von Tisch zu Tisch gewandert ist, sich mal hier und mal dort einfach dazugesetzt hatte, gerade so als ob sie Anschluß suchen würde. Ich hoffe für sie, daß ihr die Reise - trotz der Sache mit dem Daumen - auch Spaß gemacht hat.

 

So Leute, ich schweife hier schon wieder ganz dolle ab und texte Euch mit nebensächlichen Ereignissen zu. Also zurück zum Geschehen.

Wieder auf der MS FRAM eingetroffen, stürmten wir - wie könnte es auch anders sein - das Mittagsbuffet. Reisen macht irgendwie extrem hungrig.......und Mamsen's Reichtum an Hüftgold stieg in unbekannte Höhen......

 

Und hier meine Lieben - machen wir mal kurz Pause. Ich hab natürlich noch viel von dieser schönen Insel zu berichten, aber die Fortsetzung folgt ein anderes Mal.........das würde nun zu viel werden.

 

 


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Sonntag, 29. Oktober 2017 - 17:40 Uhr

Die Hoffnung auf schönes Herbstwetter.....

 

.......hatte sich eigentlich fast schon in Luft aufgelöst. Doch siehe da.......

 

Endlich durften wir uns über ein wunderschönes, sonniges und einfach traumhaftes Herbstwochenende freuen ! Die Sonne lockte vor die Tür und man konnte so richtig schön durch's Herbstlaub rascheln.......oder auch Laub zusammenrechen.......jeder wie er's eben mag.

Wünsch Euch einen guten Start in die neue Woche !

 

die Waldpfade waren voll mit raschelndem Herbstlaub.....

 

im Garten kreierte der weltbeste Laubsammler schöne große Blätterhaufen.....

 

......um sich dann damit so richtig auszutoben !

 


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Samstag, 21. Oktober 2017 - 16:45 Uhr

Arctic Summer Feeling........( Teil 8 )......

 

.........oder   "Sushi Wikinger-Art"

 

Der nächste Tag bescherte uns wieder einen Sonne-Wolken-Mix am Himmel und so waren wir voller Zuversicht, daß es mit dem geplanten Ausflug klappen würde ohne die Regenausrüstung überziehen zu müssen.

 

Der erste Blick auf Stykkisholmur

 

im Hafen von Stykkisholmur

 

im Hafen von Stykkisholmur

 

Wir waren über Nacht übrigens in einem kleinen Ort namens Stykkisholmur eingetroffen, welcher an der Westküste Islands liegt und vom Fischfang und Tourismus lebt. Die Sehenswürdigkeiten des Ortes haben wir aber diesmal außer Acht gelassen, sondern dafür eine Tour mit einem der Ausflugsdampfer in die Inselwelt vor Stykkisholmur gebucht. Mamsen wollte nämlich endlich mal Papageientaucher sehen.

Ha.....weiß genau was ihr nun denkt.......nämlich  "sie war doch schon in Island".  Aaaaber..........fragt mich nicht warum, aber irgendwie hat es Mamsen vor einigen Jahren nicht geschafft während der zehn Tage auf Island auch nur einen einzigen dieser entzückenden Vögel vor's Auge zu bekommen.  Das sollte sich nun ändern !

 

In dieser vor uns liegenden Inselwelt soll es nämlich nur so wimmeln von Papageientauchern, Kormoranen und natürlich den allgegenwärtigen Möwen. Das Wetter spielte auch noch eine Weile mit.......teilweise konnte man zwar in der Ferne schon dunkle Wolkenberge ausmachen, aber es blieb während der Tour tatsächlich trocken.

Und diesmal hat es also nun wirklich geklappt.......jede Menge dieser wunderschönen Vögel wurden auf Flori's und meiner Speicherkarte verewigt und werden uns sicherlich auch immer in Erinnerung bleiben.

 

 

 

 

 

Möwen gab's natürlich auch mehr als genug....

 

.....sowie Kormorane

 

Zwischendurch haben dann die Bootsführer mal schnell ihr Fangnetz ausgelegt..........um es eine Minute später bis zum Bersten gefüllt wieder aus dem Wasser zu ziehen. Zeit für Wikingersushi !

Und ich kann Euch gar nicht beschreiben wie begeistert der asisatische Teil der Passagiere über die Meeresfrüchte hergefallen ist ! In Null komma Nix war alles weggefuttert. Da erkennt man doch gleich die Sushi-Experten.......zwinker.

 

 

Mamsen hat dann doch mal probiert.....

 

....doch die Asiaten konnten weitaus mehr Begeisterung hierfür aufbringen

 

 

Ich selbst war doch etwas zögerlich........hab's ja nicht so mit Meeresfrüchten (bin nun mal eher der Schweinsbraten-Typ)........höchstens mal ein paar Krabben auf`s Brot oder ins Rührei......aber dann hab ich doch all meinen Mut zusammengesucht und so eine Muschel probiert. Und ja......ich hab`s überlebt, wurde auch gar nicht grün im Gesicht und geschmeckt hat es einfach nur nach Meer. Aber wie gesagt, ich bleib lieber bei den Krabben, die schmecken mir besser.

 

Während also der Großteil der Passagiere am "Buffet" beschäftigt war, interessierte ich mich weitaus mehr für die verschiedensten Felsformationen die immer wieder am Boot vorbeizogen und die die Natur auch hier auf den Inseln als Kunstwerk hinterlassen hat. Immer wieder faszinierend......

 

 

 

 

 

 

Nach gut 2 Stunden rumtuckern und Vögelbewundern ging's auch wieder zurück nach Stykkisholmur, wo schon die Tenderboote auf uns warteten,  denn Kapitän Ole hatte vor bald den Anker zu lichten. Ausserdem begann es nun eh zu regnen......

 

irgendwie wurde es düster.....

 

 ....und Regenwolken und Sonnenstrahlen zauberten schöne Stimmungen

 

 

Der Rest des Tages diente dem Füsse-hochlegen und dem Bewundern der Küste. Vor den Fenstern zog nämlich die Kulisse der isländischen Westfjorde an uns vorbei......wenn auch teilweise in Regenwolken gehüllt.......aber dennoch imposant.

 

 

 

 

Am Abend zeigten uns ein paar Leute der Küchen-Crew noch wie man Eis- und Obstfiguren schnitzt und ansonsten war einfach nur Entspannung angesagt.

 

 

 

Ebenso der nächste Tag, der wieder ein Seetag war !  Mehr wie Lesen, Wellen gucken, Hörbuch hören und immer wieder viel zu viel Essen stand auch an diesem Tag nicht auf unserer To-Do-Liste.

 

Der einzig abwechslungsreiche Moment war die Polarzirkeltaufe. Da wir im Laufe der Nacht den nördlichen Polarzirkel überquert haben und es ja Tradition ist, daß man dann von Neptun getauft wird..........so wurde dies natürlich auch auf der MS FRAM zelebriert.

 

Aber es ist zum Glück freiwillig !  Trotzdem hatten sich tatsächlich einige tapfere Passagiere eingefunden und ebenso unser Felix meinte mutig genug zu sein !

Man darf sich also vor Neptun und dem Kapitän auf die Knie begeben und bekommt eine (große) Schöpfkelle voll Eiswasser in den Kragen gekippt.........und als kleine Wiedergutmachung (oder wohl eher um den momentanen Herzstillstand wieder in Schwung zu bringen) gibt's ein Stamperl Schnaps.

Nachdem also alle freiwilligen Passagiere getauft waren gab es für Praktikantin Erin noch ein besonders Schmankerl............sie bekam nicht nur eine Schöpfkelle voll Eiswürfel ab........Nein, für sie gab es den ganzen Eimer !  (und ich vermute mal ganz stark, daß alle neuen Crew-Mitglieder sich dieser Prozedur unterziehen müssen).

 

Neptun gibt sich die Ehre....

 

hier wird es kalt für Felix.....

 

....und für Praktikantin Erin waren dann auch noch ein paar Eiswürfel übrig   ;-)

 

Urkunde zur Belohnung

 

 

Der Seetag endete dann für uns mit einem Vortrag über die Insel Jan-Mayen, die für den nächsten Tag auf dem Plan stand, sowie der bekannten, und sehr schönen BBC-Dokumentation "Frozen Planet - Eisige Welten".

 

 

 

 Und irgendwann erzähle ich Euch noch mehr..........

 


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Samstag, 14. Oktober 2017 - 19:00 Uhr

Arctic Summer Feeling.......( Teil 7 ).......

 

......oder   "Pabstens wollen hoch hinaus"

 

 

Nach also zwei sehr gemütlichen Tagen auf See durften wir nun den ganzen Tag in Reykjavik verbringen. Und diesmal hatten wir wirklich viel Zeit.......die FRAM lag von 8.00 bis 20.00 Uhr im Hafen.

 

Noch vor dem Frühstück trafen wir auf den "schlimmen Finger". Die Dame saß bereits an der Rezeption und wartete auf ihren fahrbaren Untersatz der sie ins Krankenhaus bringen sollte, sowie auf Barbara (vom Expeditionsteam) als seelische Unterstützung. Und Nein, es ist nicht noch mehr Schlimmes passiert.......ihr gequetschter Finger sollte dort nur gründlich untersucht werden. Die Dame machte allerdings einen etwas nervösen Eindruck........gerade so als ob sie sich nicht sicher wäre, ob sie den Krankenhausbesuch auch überstehen würde ohne daß sie die Reise abbrechen oder gar der Finger dran glauben muß. Ich hatte etwas Mitleid mit ihr und konnte ihr nur Glück wünschen (stellt Euch vor, man träumt jahrelang von sooo einer Reise und dann müsste man wegen eines gequetschten Fingers abbrechen........grausamer Gedanke).

 

Wir Vier zogen nach dem Frühstück gleich mal los um in der Stadt etwas zu rumzubummeln. Für diesen Tag hatten zwar auch wir eine Tour gebucht, aber vorher war noch etwas Zeit für Sightseeing übrig. So wurden also erstmal die Läden nach Postkarten durchstöbert, dann nach isländischen Strickanleitungen gesucht (also natürlich nur Mamsen), immer wieder die farbenfrohen Häuser und Graffiti bewundert, bevor wir uns dann schließlich an der berühmten Hallgrimskirche einfanden um dort den Turm zu erklimmen. Und die Aussicht von dort über ganz Reykjavik kann ich nur empfehlen !

Hatte ich eigentlich schon erwähnt, daß wir einigermaßen schönes Wetter hatten ?  Ich nenn sowas immer Sonne-Wolken-Mix.......also jedenfalls schön und vor allem trocken genug für Sightseeing.

 

               

 

               

 

               

 

Hallgrimskirche

 

 Blick von der Turmspitze

 

Bald aber wurde es Zeit in Richtung Flughafen aufzubrechen, denn wir hatten uns für diesen Tag einen Hubschrauberflug organisiert. Und ihr könnt Euch vielleicht denken, daß wir uns megamässig darauf freuten, auch etwas nervös waren (da ist ja dann doch immer wieder so ein kleiner Gedanke im Hinterstübchen "kommen wir auch wieder heil runter?") aber nun trotzdem voller Vorfreude loszogen.

 

Am Flughafen wurde uns nach der Anmeldung gleich der Pilot vorgestellt und als wir feststellen durften daß er Däne ist (wenn auch ein grönländischer Däne), war Mamsen gleich mal etwas erleichtert.......denn Mamsen kann ja fast kein Englisch mehr. Und das Dänische ähnelt dem Norwegischen sehr, somit war die Verständigung etwas einfacher.

Nachdem dann alles Wichtige, was Verhaltensregelen und Sicherheit betraf gesagt war, holte sich Lars (der Pilot) die Startgenehmigung und wir hoben ab.

 

4 aufgeregte Touristen !

 

Und ich weiß gar nicht wie ich diese Momente eigentlich beschreiben soll.......

Ein großes Flugzeug nimmt ja ordentlich Anlauf bevor es in die Luft steigt........aber hier erhebt man sich einfach in die Luft und hat sofort das Gefühl zu schweben. Und die ersten Bedenken waren auch schon in diesem Augenblick vergessen.......es war einfach nur genial !

 

Nachdem Lars vorschriftsmässig über die Landebahn geschwebt war ging es hoch in die Luft und der Blick auf Reykjavik war hier ja nochmal um einiges besser als von der Kirchturmspitze.

Ab hier begann dann das "Genießen"  !   Und auch meine Männer machten den Eindruck als wären sie begeistert !

 

 Felix genoss den Blick in der ersten Reihe neben Lars

 

Man konnte nur noch staunen wie die Welt von oben aussah. Die Stadt von oben mit klitzekleinen Menschen und Spielzeugatos, die Küste mit ihren vielen kleinen Booten und Schiffen, die unterschiedlichen Farben des Wassers zeigten von oben die unterschiedlichen Meerestiefen,  und dann - als es ins Landesinnere ging - die unglaublich vielen Strukturen und Farben der isländischen Natur !

Island von oben ist nochmal ein ganz anderes Kapitel als wenn man mit dem Auto durch die Landschaft fährt. Als wäre man auf einem anderen Planeten mit giftgrünen Moosfeldern, Flüssen die sich durch Lavageröll schlängeln, Kraterlandschaften, Wasserfälle und die Kontinentalspalte von oben.......und immer wieder Strukturen.

Ja ja, ich geb`s ja zu, ich hab vor einigen Jahren, nach unserer ersten Islandreise, schon sooo von dieser Natur geschwärmt und war bereits damals schon total begeistert und fasziniert...............doch nun von oben, zeigte es sich noch spektakulärer als von unten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Zwischendurch war auch ein kurzer Halt geplant und unser roter Heli landete auf einer saftig grünen Wiese zwischen nebelverhangenen Hügeln und isländischem Geruch - Schwefel.

Lars führte uns zu einem dieser Blubberlöcher wo es schön heiß vor sich in brodelte, dampfte und stank. Doch die isländischen Schafe schienen diese Stelle zu lieben und unser Flori hätte am liebsten mit ihnen Freundschaft geschlossen......diese zogen es jedoch vor gleich mal die Flucht zu ergreifen.

 

das was hier so raucht ist  NICHT der Heli   ;-)

 

               

 

 

 

Nach vielen Fragen unsererseits und reichlich Input von Lars hoben wir nach ca. 20 Min. wieder ab und........flogen leider ins schlechte Wetter.

Es begann zu regnen. Die ganze Tour hätte eigentlich 1 1/2 Std. gedauert aber aufgrund der Wetterverhältnisse mussten wir auf den letzten Teil des Fluges (ca. 15 min.) verzichten und Lars steuerte direkt wieder Reykjavik an. Dort flog er dann für uns noch extra tief über die FRAM hinweg bevor er Kurs auf seinen Parkplatz am Flughafen nahm.

 

 

die MS FRAM aus der Luft gesehen

 

Aber auch der Regen und der etwas verfrühte Abbruch konnte uns die Stimmung nicht vermiesen. Wir waren begeistert von diesem Hubschrauberflug und hatten einfach enorm viel Spaß !  (und Mamsen träumt seither insgeheim schon vom Nächsten........grins)

 

Mit äusserst zufriedenen Gesichtern wanderten wir dann also wieder zurück ins Zentrum........der Regen war übrigens wieder weg (typisch !).....und gönnten uns einen Zwischenstopp in einem Café.

Danach sind wir erstmal zurück zur MS FRAM geschlendert um eine kleine Pause zu machen, bevor es zum nächsten Ausflug ging. Als Mamsen nämlich erfuhr, daß man zusätzlich zum Programm kurzfristig noch einen Kurs "Isländische Pralinen selber machen"  anbot.....und Mamsen ja bekanntlich für Schokolade so einiges tut........die Jungs ebenso Interesse zeigten......hatte Mamsen kurzfristig noch alle angemeldet.

Das Praktische an diesem Kurs war - der Kurs kam zum Schiff in den Hafen, wir mussten also nicht noch großartig irgendwohin gehen oder fahren. Der Pralinenproduzent hatte einen fahrbaren Untersatz samt Kücheneinrichtung.

 

vorm Schokoladen-Trailer

 

Und da sich von den übrigen Passagieren keiner für diesen Kurs angemeldet hatte (war wohl wirklich zu kurzfristig)..........so begleiteten uns ganz spontan ein paar Leute vom Expeditionsteam. Dominic - der Fotograf, Judith - die für die Koordination verwantwortlich ist und Erin - die Praktikantin. Der Schoko-Trailer stand direkt vorm Bug und nach kurzer Einweisung und Einkleidung (Schürzen und Handschuhe) durften wir auch schon mit der Schokolade experimentieren. Dominic scheint eine Vorliebe für Whisky zu haben (und damit ist er sicher nicht der Einzigste......grins) und wollte unbedingt Whisky-Pralinen herstellen. Wir hatten da natürlich nichts dagegen (gegen einen ordentlichen Whisky ist ja nichts einzuwenden)..........nur für unsere Jungs gab`s dann natürlich die Ohne-Schnaps-Variante !

Meine Portion Pralinen hat die Reise leider nicht überlebt.........sie waren einfach zu lecker und ich hab fleissig gefuttert !  Meine Männer waren etwas standhafter und haben sich ihre Schokoleckereien gleich in den Koffer gepackt und erst zu Hause davon genascht.

 

Mittlerweile war übrigens die Dame "schlimmer Finger" wieder an Bord zurück mit guter Nachricht - der Finger durfte dranbleiben und sie die Reise fortsetzen ! Nun stolzierte sie also wieder über die Schiffdecks.......mit frisch bandagiertem und vor allem hocherhobenen Daumen........und erzählte jedem der es hören wollte (oder auch nicht) von ihrem Tag im Krankenhaus.

 

Doch schließlich und endlich ging die Zeit auch in Reykjavik dem Ende zu........wir standen an der Reling und genossen einen letzten Blick auf die Stadt, welche im schönsten Abendlicht leuchtete.  Eines ist jedenfalls sicher.........auch diesmal haben wir enorm viel Eindrücke von dieser Insel im Gepäck !

Und da wir heute schon mal beim Thema Whisky waren.......gab`s als heutigen Absacker einen Single Malt.......

 

Hallgrimskirche und Konzerthaus im Abendlicht

 

 

Fortsetzung folgt......

 


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Donnerstag, 5. Oktober 2017 - 10:15 Uhr

Arctic Summer Feeling.......( Teil 6 ).....

 

.....oder  "zwei Tage Seele baumeln lassen"

 

Also diesmal werd ich Euch nicht ganz so sehr zutexten........nun hatten wir nämlich zwei Seetage vor uns und die sind ja bekanntlich nur für eine Sache wichtig......nämlich dem Nichtstun !!  

 

 

Die stürmische See vom Vorabend war also überstanden und die Höhe der Wellen somit um einige Meter geschrumpft........was bedeutete, daß alle Passagiere wieder Lust auf Frühstück hatten !

 

Nun hatten wir zwei Tage vor uns an denen das einzigst Anstrengende höchstens das "Füsse-hochlegen" war........zwinker  ! 

Zwei Seetage, die zu nichts anderem animierten als intelligent auf die Wellen zu gucken, Krimis zu lesen, Handyspiele zu zocken (Mamsen spendierte ihren Jungs endlich mal eine Internetverbindung), Hörbücher zu hören und somit also Erholung pur zu genießen.

 

Man wurde auch nicht ständig abgelenkt von irgendwelchen faszinierenden Küstenstreifen die an einem vorbeizogen, malerischen Fjordkulissen oder idyllischen Buchten in der grönländischen Pampa die unbedingt einen Blick und Bewunderung verdient hätten und man brauchte keine Rücksicht nehmen auf anstehende Ausflüge und dem dadurch verschobenen Tagesrythmus.

Also nicht, daß ihr nun meint eine Kreuzfahrt wäre stressig......so war es nicht gemeint !   Aber trotzdem hat so ein Seetag zwischendurch schon auch was. Man kann wunderbar entschleunigen und sich wirklich nur dem "Seele-baumeln-lassen" widmen.

 

Wellen gucken......

 

dem Hörbuch lauschen.....

 

.....und einfach Nichts tun

 

 

Am Vormittag des ersten Seetages hatten wir aber zumindest eine Verabredung auf der Brücke. Das war aber auch schon so ziemlich der einzigste Termin der während der beiden Seetage angesagt war. Doch eine Brückenbesichtigung lassen wir uns nie entgehen und ist immer interessant. Nach der Führung kamen wir auch noch ins Gespräch mit Kapitän Ole und als wir erwähnten, daß Felix sich auf der "Sjøkurs" (dem Schulschiff) beworben hatte (Felix wusste zu der Zeit nur noch nicht, ob er angenommen werden würde), kam Ole gleich begeistert ins Schwärmen, daß es doch eine so tolle Schule wäre und hat uns noch bisschen vom Matrosenleben erzählt.....

 

zu Besuch auf der Brücke

 

...und Kapitän Ole hat 'ne Menge Gehilfen im Ausguck sitzen......   ;-)

 

Der zweite Seetag bescherte uns dann sogar traumhaftes Wetter !  Obwohl mitten auf dem Atlantik, die See war trotzdem ruhig und fast strahlend blauer Himmel dazu. Es dauerte auch nicht lange, bis so ziemlich alle Liegestühle von sonnenhungrigen Passagieren belagert wurden. Ein Jäckchen war zwar schon sinnvoll, aber dann konnte man es sehr gut draußen auf Deck aushalten.

Und tatsächlich sah man dann am Abend ganz viele, rötlich angehauchte Touristen umherlaufen.........und ja, auch wir haben etwas Farbe abbekommen.

 

Sonne tanken im Atlantik

 

So, das war's schon für heute..........dafür gibt's dann im nächsten Bericht wieder umso mehr......zwinker !     Bis bald.......

 


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