
Bereits kurz nach dem Frühstück erreichten wir den Ort Kampong Chhnang.
Und dieser ist vor allem für seine Töpferarbeiten bekannt.
Hier produziert jede Familie Töpfe und Vasen in allen Grössen und Formen, die kleineren wohl eher um sie als Souvenirs an die Touristen zu verkaufen, die grösseren Töpfe werden in Kambodscha zum Kochen benutzt.
Wir durften natürlich zusehen wie so ein Kunstwerk hergestellt wird und ich war erstaunt wie wunderschön so eine Vase werden kann wenn man nicht mal im Besitz einer Töpferscheibe ist.
Hier rennt die eifrige Töpferin ständig im Kreis rund um ihr Objekt herum, solange bis sie zufrieden ist mit ihrem Ergebnis. Also ich hätte ja voll den Drehwurm......

Den hätte ich vermutlich auch wenn ich den Palmenwein trinken würde der ebenso hier in der Gegend hergestellt wird. Viele Familien nutzen dies quasi als Zweiteinkommen und es funktioniert eigentlich ähnlich wie bei den Palmenwein-Bauern auf den Seychellen. Dort hatten wir das ja auch schon mal gesehen und probiert......und für lecker empfunden. Doch hier gerade war es irgendwie wieder zu früh am Tage für eine Kostprobe, denn wir kamen ja quasi gerade vom Frühstück.....zwinker.
Ich konnte aber feststellen, daß die kambodschanischen Palmenbauern sich das Erklettern einer Palme etwas erleichtern, indem sie sich eine Konstruktion an den Palmenstamm bauen, die bisschen Ähnlichkeit mit einer Leiter hat. Die Bauern auf den Seychellen schaffen es ja ohne Hilfsmittel hochzuklettern.
Und während wir also die Arbeit der Leute hier bewundern durften habe ich natürlich wieder so ganz nebenbei fleissig Leute beobachtet.

Der wichtigste Programmpunkt nach diesem Ausflug war dann - an Deck die Füsse hochlegen und wieder den Fluss bzw. das Leben am Ufer zu beobachten.



Die "Lan Diep" machte sich wieder auf den Rückweg nach Koh Chen, den kleinen Ort den wir bereits am Vortag besuchten. Diesmal allerdings würden wir dort das Schiff endgültig verlassen und mit dem Bus weiterreisen. Da also am nächsten Morgen die Ausschiffung auf dem Programm stand, hieß es heute auch Kofferpacken und ein Abschieds-Dinner genießen.































